Dienstag, 15. November 2016

Warum? Vida experiences

Warum ? 

Was nach dem Abitur machen? Studieren? Nein, ich wusste einfach nicht was ich den Rest meines Lebens machen soll und wollte nicht einfach studieren des studieren wegens. 
Ich wollte raus, weg. Weit weg. Dorthin wo ich noch nie war. Wo ich nicht schnell mal kurz für ein Wochenende nach Hause konnte. 
Ein Land wo ich hoffte etwas anderes als in Deutschland zu sehen und ich wollte mein Spanisch aufbessern. Also was kam in Frage ? Lateinamerika. 
Ich wollte meinen Eltern nicht auf der Tasche liegen, also entschied ich mich als Aupair zu versuchen. In Mexico City fand ich dann relativ schnell eine Familie. Ich war glücklich. Ich sehnte mich nach dem Kulturschock. Nach einem Familienurlaub nach Marokko, mehrere Jahre davor, sehnte ich mich nach einem Kulturschock, nach etwas neuem was ich nicht gewohnt war. Ich wollte meine Ansichten verändern. Meine Vorstadtansichten, welche geprägt von Marken, Partys und stillem Wohlstand waren. 
Ich mag mein Leben und ich mochte mein Leben, ich fühlte mich sehr wohl. Ich hab einen super Freundeskreis. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch. Jedes Wochenende waren irgendwo Partys, wo ich eig immer eingeladen war oder hingehen konnte. Dennoch merkte ich während meines Abis, ich war gelangweilt. Ich hatte keinen Spaß mehr, also keinen richtigen Spaß wo du die Zeit auf einer Party vergisst. Ich schaute auf die Uhr wann ich aus dem Club rauskonnte, ohne dass es wirkte als ob ich langweilig war. Ich hatte einfach keine Lust mehr. Ich liebe meine Freunde wirklich. Doch ich begriff während der Zeit. Ich will raus, ich möchte was anderes sehen. Ich war nicht bereit erwachsen zu werden, so wie es in Deutschland üblich ist. Ich bin jetzt immer noch nicht bereit dafür. Aber ich habe begriffen ich muss es noch nicht, zuhause tuen zwar viele so. Aber ich muss es nicht und ich kann noch viele male Fehler begehen ohne große Konsequenzen zu erwarten.
Ich erinnere mich, dass ich kurz vor meinem Abflug auf Partys draußen saß, eine rauchte und von den Gesprächen über wie doll doch alle gestern besoffen waren, Drogen und Lästereien, einfach nur angeödet war. Ich kannte alle Themen, ich wusste die Meinungen von jedem. 
Somit viel die Entscheidung mir nicht schwer. Und jetzt wo ich hier bin, bereue ich es nicht auch wenn es nicht immer einfach ist.  


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